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Wie Unternehmen und Mitarbeitende von Fortbildungsprogrammen profitieren

Erfahren Sie, warum Fortbildungsprogramme für den Unternehmenserfolg auf dem schnelllebigen Arbeitsmarkt von heute entscheidend sind – und wie Sie Fortbildungsangebote nutzen können, um Mitarbeiterbindung und Produktivität zu steigern.

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Was passiert, wenn Kompetenzen fehlen – und wie betrifft Sie das?


Mit Kompetenzlücken ist der Produktivitätsverlust gemeint, den Unternehmen erleben, wenn Arbeitnehmende nicht über die Kompetenzen verfügen, um ihre Arbeit effektiv zu erledigen, insbesondere wenn sich die Technologie weiterentwickelt und/oder sich Geschäfts- und Marktanforderungen ändern. Fehlende Kompetenzen sind an sich nichts Neues, aber zu einer waschechten Krise ist das Phänomen seit der Corona-Pandemie geworden, als plötzlich Millionen von Arbeitnehmenden gezwungen waren, quasi über Nacht auf Remote- oder Hybridarbeit umzusteigen, was in der Regel mit einer erheblichen Digitalisierung ihrer Arbeit einherging. 


Der Vorteil von Fortbildungen: Wie Investitionen in Fortbildung Gewinne steigern und Kompetenzlücken schließen


A few years on, the disconnect between employee development of essential job skills and businesses’ ability to remain agile in ever-changing markets is more pronounced than ever. To narrow the gap between old and new skills, companies should invest in employee growth by providing flexible, accessible, and targeted e-learning to address in-demand skills. Upskilling and reskilling programs have the potential to increase ROI and improve employee satisfaction and productivity. Ultimately, skilling programs are critical to future proof today’s businesses in an ever-increasingly competitive economy.

In this post, we’ll explore the state of the skills gap and cover why investing in effective e-learning helps businesses and their employees succeed in the new world of work. To learn more about the skills gap crisis, science-based learning, and how to train with ROI in mind, download our full e-book, Close Skill Gaps with Science-Based Learning.

Zusammenfassung

  • Kompetenzlücken drücken sich in Produktivitätsverlust aus, den Unternehmen erleben, wenn Arbeitnehmenden die nötigen Kompetenzen fehlen, um in dynamischen und neu entstehenden Rollen erfolgreich agieren zu können.
  • Bei Millionen von Beschäftigten in Remote- oder Hybridarbeit besteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen wesentlichen beruflichen Kompetenzen und der Fähigkeit der Unternehmen, flexibel zu bleiben.
  • Unternehmen müssen in ihre Belegschaft investieren, indem sie flexible, barrierefreie und gezielte E-Learning-Kurse anbieten, um nötige Kompetenzen auszubauen und einen Rückgang bei Geschäftsergebnis, Produktivität und Arbeitsmoral der Mitarbeitenden zu verhindern.

Neue Technologien vergrößern Kompetenzlücken


Kompetenzlücken sind nichts Neues, aber seit der Pandemie sind sie ein Riesenproblem geworden. Unternehmen waren vollauf damit beschäftigt, nicht unterzugehen, und hatten wenig Zeit oder Mittel, um ihre bestehende Belegschaft fortzubilden. Technologische Fortschritte verschärften das Problem – und für viele Unternehmen schien es unmöglich, mit dem dafür nötigen Fachwissen Schritt zu halten.

Todd Zipper, Executive Vice President bei Wiley, fasste es wie folgt zusammen: „Neue Kompetenzen werden immer mehr und immer schneller gebraucht, was es für Unternehmen und Hochschulen immer schwieriger macht, Schritt zu halten, insbesondere wenn es um Softskills geht. Das Wachsen von Kompetenzlücken ist besorgniserregend und wird wahrscheinlich nicht so bald zu Ende gehen."


Erschwerend kommt hinzu, dass Mitarbeitende, die sich nach der Pandemie fehlende Kompetenzen anlernen mussten, heute mit neuer Konkurrenz konfrontiert sind. Schnelle technologische Fortschritte in Bereichen wie künstliche Intelligenz (KI), Robotik, maschinelles Lernen und Automatisierung bieten neue Möglichkeiten, schneller, intelligenter und manchmal billiger zu agieren. Außerdem fallen Maschinen nicht krankheitsbedingt aus.

Studien gehen davon aus, dass sich bis 2030 1,1 Milliarden Arbeitsplätze aufgrund des technologischen Wandels „radikal verändern“ könnten. Das Tempo des Wandels ist so rasant, dass Arbeitnehmende Schwierigkeiten haben, sich neue Grundkompetenzen anzueignen, wenn sie keinen Rahmen dafür haben – und das alles, während ihre vorhandenen Kompetenzen veralten. Deshalb brauchen Unternehmen eine langfristige Fortbildungsstrategie, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Tatsächlich haben aktuelle Untersuchungen von Gartner ergeben, dass jede dritte Fähigkeit, die in einer durchschnittlichen Stellenausschreibung im IT-, Sales- oder Finanzbereich aufgeführt ist, bereits nicht mehr zeitgemäß ist. In Anbetracht dieser waltenden Kräfte ist die Fortbildung Ihrer Mitarbeiter nicht mehr optional. Wer positive Geschäftsergebnisse sehen will, braucht Mitarbeitende, die in der Lage sind, mit den Entwicklungen Schritt zu halten.

Neue Leute einzustellen bringt nicht so viel wie bestehende fortzubilden

Angesichts der großen Qualifikationsnachfrage scheint die Einstellung neuer Mitarbeitender die naheliegendste Lösung zu sein – doch Experten sagen, dass der Eindruck trügt. 


„In der heutigen Arbeitslandschaft ist es vielen Unternehmen gar nicht möglich, neue Mitarbeiter einzustellen“, so Alison Smith, Director bei Gartner HR. „Stattdessen können Unternehmen auf bestehende Mitarbeiter mit ähnlichen Fähigkeiten zurückgreifen und diese bei Bedarf fortbilden.“

Anders gesagt sollten Unternehmen nach innen schauen, um bestehende Kompetenzen auszubauen. So erhalten Menschen die Gelegenheit, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, was sich wiederum positiv auf die Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung auswirkt. 

Wie sich Fortbildung auf die Mitarbeiterfluktuation auswirkt


In Fortbildung zu investieren, kann die Mitarbeiterbindung stärken – und den Gewinn steigern. Es sprechen also auch finanzielle Gründe für Fortbildung. Denn Fortbildungen kosten in der Regel weniger als Stellen auszuschreiben, Bewerbungsgespräche zu führen, neue Mitarbeitende einzuarbeiten usw. Untersuchungen zeigen, dass es erheblich teurer ist, jemanden Neues einzustellen als jemanden umzuschulen – und zwar in der Größenordnung von ein bis zwei Jahresgehältern für diese Stelle. Darüber hinaus kann es bis zu zwei Jahre dauern, bis eine neue Person vollständig eingearbeitet ist. 


Die wichtigsten Vorteile der Fortbildung bestehender Mitarbeitender


Kosten sparen 


Wenn es so teuer und langwierig ist, jemanden Neues einzustellen und einzuarbeiten, wie sieht dann die Alternative aus – die Fortbildung bestehender Mitarbeitender? Mit einem Wort: profitabel. Untersuchungen des Weltwirtschaftsforums ergaben, dass „Investitionen in die Umschulung und Fortbildung der aktuellen Arbeitskräfte weltweit das Potenzial haben, das BIP bis 2030 um 6,5 Billionen US-Dollar zu steigern“.

Mitarbeiterbindung stärken


Fortbildung und Umschulung von Mitarbeitenden sind zwar eine langfristige Investition, können sich aber auch sofort auszahlen. Fortbildungsangebote steigern die Motivation und Loyalität in der Belegschaft und fördern eine Kultur des Lernens. Fortbildungsprogramme sind auch gut für die interne Mobilität– ein wichtiger Schlüssel zur Mitarbeiterbindung.


Berufliche Weiterentwicklung

Persönliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sind Katalysatoren für den Erfolg des Einzelnen und des Unternehmens. 

Schulungen zu Maschinen, Software und anderen digitalen und technischen Themen sind oft Teil von Initiativen zur beruflichen Weiterentwicklung. Außerdem können Softskills-Schulungen, z. B. zu effektiven Kundenservice-Techniken, schnell absolviert und im Arbeitsalltag angewendet werden. Diese Softskills können tatsächlich der Schlüssel zur Entwicklung von Führungskräften sein. So ist z. B. die Fähigkeit zum kritischen Denken für Menschen in Führungspositionen sehr wünschenswert.

Ein Fortbildungsprogramm starten


Auf dem Papier ist klar, dass Fortbildungsprogramme einen entscheidenden Beitrag zur Steigerung der Produktivität und Mitarbeiterbindung leisten. Sie fragen sich aber vielleicht, wo Sie am besten mit Ihren Fortbildungsinitiativen beginnen. Der erste Schritt sollte immer sein, sich die angestrebten Unternehmensziele vor Augen zu führen. Dann gilt es, Lücken zwischen den aktuellen Kompetenzen der Mitarbeitenden und den Kompetenzen zu ermitteln, die zur Erreichung der Unternehmensziele erforderlich sind. Auf dieser Grundlage können Sie Lernprogramme erstellen und geeignete Software auswählen, die diese Ziele unterstützen.

Zu den wichtigsten Faktoren, auf die Sie bei der Auswahl von E-Learning-Software achten sollten, gehören Flexibilität, Barrierefreiheit und Mobilität sowie dynamische Tools, um für Interaktion und Motivation zu sorgen. All diese Faktoren helfen, die Zielgruppe effektiver anzusprechen und nötige Fähigkeiten zu vermitteln. 

Investitionen in Neugier, Lernen und Agilität Ihrer Belegschaft fördern die Resilienz Ihres Unternehmens, seine Fähigkeit, sich an wechselnde Marktgegebenheiten anzupassen und zukunftssicherer zu werden.

Fazit

In der modernen Arbeitswelt müssen führende Unternehmen dynamisch bleiben und Ergebnisse liefern. Die Fortbildung vorhandener Mitarbeitender ist dabei der Schlüssel zur Entwicklung von Fachkräften – ebenso wie die Anpassung der Lernangebote an die Bedürfnisse der Lernenden.


Effektives E-Learning ist heute mehr denn je ein essenzielles Mittel für Unternehmen, um in dieser neuen Lernlandschaft erfolgreich zu sein. Angesichts des ständigen Wandels in der Technologie und in den Märkten liegt es an uns, Lernangebote anzupassen, umzukrempeln und neu zu denken. Es ist an der Zeit, Brücken über die Kompetenzlücken zu bauen, die den Weg in eine erfolgreiche Zukunft freimachen.


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